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Creditreform wächst weiter
Creditreform wächst weiter
Neuss, 05.07.2011
Creditreform hat den Umsatz im Jahr 2010 mit der Erholung der deutschen Volkswirtschaft auf 489 Millionen Euro gesteigert (2009: 481 Millionen Euro). Und so verteilt sich der Umsatz auf die Kerndienstleistungen der Unternehmensgruppe:
- Wirtschaftsinformationen mit einem Umsatz von 262 Millionen Euro (2009: 257 Millionen Euro)
- Forderungsmanagement (inkl. Factoring) mit einem Umsatz von 200 Millionen Euro (2009: 193 Millionen Euro)
- Die unter dem Dach der Creditreform AG tätigen zentralen Gesellschaften (bedirect GmbH & Co. KG, CEG Creditreform Consumer GmbH, CPM Creditreform Portfolio Management GmbH, Creditreform Rating AG, IMMO-CHECK GmbH und microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH) trugen 2010 mit 27 Millionen Euro (2009: 31 Millionen Euro) zum Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe bei.
Ebenfalls gestiegen ist der Umsatz aus dem internationalen Geschäft der Creditreform Gruppe. Nach 533 Millionen Euro Gesamtumsatz im Vorjahr wurden 2010 543 Millionen Euro umgesetzt. Hier zeigt sich vor allem die erfreuliche Entwicklung in den Bereichen Auslandsauskunft und -inkasso. Seit Anfang 2011 ist Creditreform auch in der Türkei mit einer eigenen Landesgesellschaft vertreten. Damit ist die Unternehmensgruppe inzwischen in 22 Ländern mit Landesgesellschaften aktiv.
Neue Auskunftsgeneration und der Bonitätsindex2.0
Creditreform hat im vergangenen Jahr 16,0 Millionen Auskünfte (2009: 15,5 Millionen) über deutsche Unternehmen erteilt. Die Identifikation von Geschäftspotenzialen einerseits und Geschäftsrisiken andererseits im Rahmen des Risikomanagements ist für Unternehmen von vitalem Interesse. Die zurückliegende Wirtschaftskrise hat dieses Interesse noch einmal verstärkt, da die Gewährung von Lieferantenkrediten durch gestiegene Ausfälle und die Eintrübung des Zahlungsverhaltens zunehmend riskanter wurde. Auch wenn die
Krise überstanden ist, stehen Unternehmen weiterhin in der Pflicht, den Geschäftsverkehr untereinander durch die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken abzusichern. Daher sind die verschiedenen Produktformate der Firmenauskünfte wichtige Bestandteile im Risikomanagement praktisch aller namhaften Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie Finanzdienstleister. Unverzichtbar sind sie für unzählige kleine und mittlere Unternehmen, um Lieferungen und Leistungen abzusichern sowie die Bonitätsentwicklung
wichtiger Geschäftspartner zu beobachten. Zusammengenommen ist Creditreform in Deutschland über alle Branchen und Größenklassen hinweg für 123.000 Mitglieder und Kunden tätig. Europaweit sind es 163.000 Unternehmen.
Auch die neue Auskunftsgeneration von Creditreform, die seit Beginn des Jahres 2010 in mehreren Schritten in den Markt eingeführt wird, hat mit zur Steigerung der Zahl der erteilten Firmenauskünfte beigetragen. Entscheidend für den Erfolg bei den Unternehmen ist das Angebot bedarfsgerechter Auskunftsformate für unterschiedlich große geschäftliche Risiken. Im Rahmen der Einführung der neuen Auskunftsgeneration integriert Creditreform aktuell den Bonitätsindex2.0 mit weiter gesteigerter Prognosegüte in die verschiedenen
Formate der Bonitätsauskünfte über Unternehmen. Diese Produktinnovationen tragen dazu bei, die Markt- und Qualitätsführerschaft von Creditreform im deutschen Auskunftsmarkt zu festigen.
Mehr Privatpersonenauskünfte
Weiter angestiegen ist auch die Zahl der von der Creditreform Tochter CEG Creditreform Consumer GmbH erteilten Privatpersonenauskünfte. Nach 21,6 Millionen im Jahr 2009 waren es zuletzt 22,5 Millionen. Die Datenbank der CEG enthält aktuell mehr als 79 Millionen personenbezogene Datensätze zu 61 Millionen Personen. Die Informationen stammen aus Kreditabwicklungen und Lieferungen, aber auch aus Schuldnerlisten, Insolvenzregistern sowie eigenen Mahn- und Inkasso-Verfahren von Creditreform.
Stark gegen offene Forderungen
Im Forderungsmanagement bietet Creditreform einen Full Service zur Realisierung offener Forderungen an. Dabei können Kundenforderungen von der ersten Mahnung über das Inkasso, das gerichtliche Mahnverfahren, die Vollstreckung bis hin zur Überwachung betreut werden. Als spezialisierte Angebote kommen der Forderungskauf im Rahmen des Factorings sowie der Kauf notleidender Forderungen hinzu. Creditreform – eines der größten deutschen Inkasso-Unternehmen – wurde im Jahr 2010 in fast 1,5 Millionen neuen Fällen
von Gläubigern mit der Realisierung von Forderungen beauftragt.
Crefo Factoring, ein weiteres Unternehmen der Creditreform Gruppe, konnte das Volumen der angekauften Forderungen im Jahr 2010 um mehr als 22 Prozent auf 956 Millionen Euro steigern (Vorjahr: 782 Millionen Euro). Beim Factoring verkauft ein Unternehmen als Factoring-Nehmer bilanzwirksam große Teile seines Forderungsbestandes an Crefo Factoring und mobilisiert so vorab einen Großteil der im Forderungsbestand enthaltenen Liquidität. Zusammen mit den Forderungen übernimmt Crefo Factoring auch die damit verbundenen
Forderungsausfallrisiken.
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